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Etiketten für Handwerksbetriebe: Inventar, Prüffristen und Werkzeug

Im Handwerk wirken Öl, Staub, Feuchtigkeit, Abrieb und wechselnde Temperaturen auf das Etikett. Material und Klebstoff müssen deshalb zur tatsächlichen Belastung passen, sonst ist die Inventarnummer nach der ersten Saison nicht mehr lesbar.

Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie Werkzeug und Maschinen dauerhaft kennzeichnen, welche Oberflächen schwierig sind und welche Rolle Prüfplaketten im Betrieb spielen. Grundsätzliches zu robusten Kennzeichnungen steht bei den Etiketten fuer die Industrie.

Was wir nicht anbieten

Damit Sie richtig planen: Wir führen keine Aluminiumetiketten, keine Polyesterfolie und keine selbstzerstörenden Sicherheitsfolien, die beim Ablösen ein Muster hinterlassen. Auch Inventarsoftware und Scanner verkaufen wir nicht.

Für viele typische Anwendungen im Handwerk bieten wir PP-Folien mit zusätzlichem Schutz des Druckbilds an. Welche Kombination passt, hängt von Untergrund und Beanspruchung ab.

Was Kennzeichnung im Betrieb bringt

  1. Zuordnung. Werkzeug lässt sich einem Betrieb eindeutig zuordnen, auch wenn auf der Baustelle mehrere Gewerke arbeiten.
  2. Sichtbare Prüftermine. Der Prüfstatus ist am Gerät ablesbar, ohne dass jemand in einer Liste nachsehen muss.
  3. Schnellere Inventur. Mit Barcode oder QR-Code auf jedem Gerät scannen Sie den Bestand ab, statt Listen abzuhaken.

Welches Material für Werkzeug und Maschinen?

Bei Werkzeugen, Maschinen und Geräten mit hoher mechanischer Belastung oder Kontakt zu Feuchtigkeit und Schmutz empfehlen sich Folienetiketten. Eine zusätzliche Folienkaschierung schützt das Druckbild vor Abrieb, wenn jemand mit rauen oder öligen Händen zugreift.

Für den Schrank in der trockenen Werkstatt kann Papier ausreichen. Sobald das Gerät auf die Baustelle geht, wird Folie zur besseren Wahl.

Bei regelmäßigem Kontakt mit Öl, Reinigungsmitteln oder anderen Betriebsstoffen sollte das Material auf der Originaloberfläche unter realen Bedingungen getestet werden. Eine Kaschierung schützt vor allem den Druck, sie macht den gesamten Verbund nicht automatisch gegen jedes Medium beständig, besonders nicht an den Kanten.

Für Fahrzeuge, Anhänger und Baumaschinen im Dauereinsatz im Freien kommt die Bewitterung dazu, alles dazu bei den Outdoor-Etiketten. Wo das Etikett dauerhaft und fest sitzen soll, sind Permanenthaftende Etiketten die richtige Wahl.

Der zulässige Temperaturbereich hängt von Material und Klebstoff ab, die konkreten Werte stehen im jeweiligen Datenblatt. Für Anwendungen mit höheren Temperaturen, etwa unmittelbar an heißen Maschinen- oder Motorkomponenten, muss die Eignung gesondert geprüft werden.

Auf welchen Oberflächen halten Werkzeugetiketten?

Der Untergrund entscheidet öfter über die Haftung als das Etikett selbst.

  • Lackiertes und pulverbeschichtetes Metall. In der Regel unkritisch, solange die Fläche sauber und fettfrei ist.
  • Glatter Kunststoff. Meist gut geeignet, bei manchen Gehäusen ist die Oberflächenenergie allerdings niedrig.
  • Strukturierter Kunststoff und Gummi. Hier liegt weniger Fläche am Kleber an, ein stärker haftender Klebstoff ist sinnvoll.
  • Ölige oder staubige Flächen. Vor dem Aufkleben reinigen und trocknen, sonst hält kein Kleber.

Beachten Sie außerdem die Mindestverklebetemperatur des gewählten Klebstoffs. Auf sehr kalten Oberflächen, etwa im ungeheizten Lager im Winter, baut sich die vorgesehene Haftung nicht ausreichend auf. Antemperieren hilft.

Das Etikett gehört an die geschützte Stelle

Kleben Sie nicht auf die Grifffläche und nicht dorthin, wo das Gerät abgestellt wird. Dort wird das Etikett unnötig stark mechanisch belastet.

Gut geeignet sind vertiefte Flächen im Gehäuse, die Rückseite und Bereiche, die beim Ablegen nicht aufliegen. Bei Maschinen bewährt sich eine Stelle, die auch im eingebauten Zustand sichtbar bleibt.

Prüfplaketten im Betrieb

Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel unterliegen wiederkehrenden Prüfungen. Prüfplaketten werden in der Praxis häufig eingesetzt, um den Prüfstatus oder den nächsten Prüftermin direkt am Betriebsmittel sichtbar zu machen.

Auch bei Leitern, Tritten oder Regalanlagen werden Prüfkennzeichnungen verwendet. Grundlage, Prüfablauf und Intervalle unterscheiden sich je nach Arbeitsmittel und richten sich unter anderem nach der Gefährdungsbeurteilung im Betrieb.

Für das Etikett heißt das vor allem: Das Datum muss noch lesbar sein, wenn das Gerät vielfach im Koffer transportiert wurde. Formate und Varianten finden Sie bei den Plaketten fuer Pruefungen.

Inventarnummern und Codes

Die Inventarnummer verknüpft das Gerät mit Ihrem Datensatz: Kaufdatum, Standort, Verantwortlicher, Prüftermine, Reparaturhistorie.

Fortlaufende Nummern drucken wir mit, mit Präfix oder nach Ihrer Liste aus einer Excel-Datei. Alternativ lassen wir eine freie Fläche, die Sie selbst beschriften.

Für die Inventur per Scanner kommt ein Code dazu:

  • Barcode. Code 128 kann Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen darstellen und eignet sich gut für kompakte Inventar- und Gerätenummern. Die Scanner dafür sind günstig.
  • QR-Code. Fasst mehr Daten, lässt sich mit dem Smartphone scannen und kann eine URL enthalten, etwa zum Prüfprotokoll oder zum Datenblatt.

Beides drucken wir mit. Achten Sie auf ausreichende Größe und hohen Kontrast, gerade auf kleinen Geräten wird der Code sonst schwer lesbar.

Für kleinere Bestände kann bereits eine sauber geführte Tabelle mit der Inventarnummer als Schlüssel ausreichen.

Werkzeug auf der Baustelle

Wenn mehrere Gewerke auf einer Baustelle arbeiten, wandert Werkzeug. Ein gut sichtbares Etikett mit Firmenname und Telefonnummer erleichtert die Zuordnung, wenn Geräte vertauscht werden.

Kleben Sie es sichtbar, nicht versteckt, und wählen Sie die Schriftgröße so, dass sie aus dem üblichen Arbeitsabstand lesbar bleibt.

Garten- und Landschaftsbau

In diesem Gewerk kommen zwei Kennzeichnungsaufgaben zusammen. Maschinen und Geräte werden wie im übrigen Handwerk inventarisiert. Dazu kommt die Auszeichnung von Pflanzware, wenn der Betrieb auch verkauft.

Was dabei zu beachten ist, steht bei den Etiketten fuer Pflanzen, dort geht es um Stecketiketten, Topfschilder und die Beanspruchung im Freien.

Größere Mengen und Nachbestellung

Wer regelmäßig kennzeichnet, etwa nach jeder Prüfrunde, arbeitet mit Rollenware. Geliefert wird als Etiketten auf Rolle, mit passendem Kerndurchmesser und passender Wickelrichtung für Spender oder Etikettierer. Von Hand geht es auch, dann ist die Rolle im Spender praktischer als der Bogen.

Im Digitaldruck fallen keine Druckplattenkosten an. Mehrere Motive lassen sich bei technisch identischer Ausführung in einem Auftrag kombinieren, etwa Inventaretiketten und Prüfplaketten in einer Bestellung.

Vor der Auflage testen

Kleben Sie ein Muster auf das Originalwerkzeug und testen Sie es unter den tatsächlichen Einsatzbedingungen. Achten Sie besonders auf Abrieb, Schmutz, Öl, Reinigung und die Haftung an den Kanten.

Fordern Sie dafür Etikettenmuster an. Für das fertige Motiv bestellen Sie vor der Auflage einen Probedruck.

Häufige Fragen

Bieten Sie Aluminiumetiketten an?

Nein. Wir liefern selbstklebende Etiketten auf Papier und PP-Folie, auf Wunsch mit Folienkaschierung.

Gibt es selbstzerstörende Sicherheitsfolien gegen Umkleben?

Nein, VOID-Materialien sind nicht im Sortiment.

Können Sie fortlaufende Inventarnummern drucken?

Ja, fortlaufend, mit Präfix oder nach Ihrer Excel-Liste.

Wie lange hält das Etikett draußen?

Das hängt von Material, Druckbild, Sonneneinstrahlung, Witterung und mechanischer Belastung ab. Eine Folienkaschierung schützt das Druckbild zusätzlich. Da die Datenblätter keine allgemeine Standzeit in Jahren angeben, empfehlen wir bei längerer Außenanwendung einen Praxistest.

Warum hält mein Etikett auf dem Gehäuse nicht?

Meist wegen einer strukturierten Oberfläche, wegen Öl- oder Staubresten oder weil beim Aufkleben die Mindestverklebetemperatur unterschritten war. Reinigen, antemperieren und einen stärker haftenden Klebstoff wählen.

Wie schnell geht es?

Regulär 5 bis 7 Werktage. Der 24-Stunden-Express greift bei Bestellung und Druckfreigabe bis 9:30 Uhr, der 48-Stunden-Express bis 10:00 Uhr.

Weitere Branchen

Neben Handwerk und Fertigung beliefern wir Industriebetriebe, Chemie und den Einzelhandel. Alle Branchen fuer Etiketten finden Sie in der Übersicht.

Rechtlicher Hinweis

Die Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Orientierung und stellen keine Rechtsberatung dar. Welche Prüfungen für Ihre Arbeitsmittel gelten, in welchen Intervallen und wie sie zu dokumentieren sind, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung und den einschlägigen Vorschriften. Die Verantwortung dafür liegt beim Betrieb.

Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich an Ihre Berufsgenossenschaft oder eine befähigte Person. Wir als Etikettendruckerei setzen die von Ihnen gelieferten Angaben technisch um.

Alle Materialien und den Sofortpreis finden Sie unter Etiketten drucken.

Bewertung des Tages

"Danke sehr gute Qualität, habe vorher woanders gedruckt."

- B.I