24h / 48h Produktions-Service
Kostenloser Versand in DE
Lieferländer Europa + CH
Service-Hotline 09721 - 730 73616 (Mo–Fr 9–18:00)

Etiketten für die Lebensmittelbranche: Kühlung, Produktion und Hygiene

Lebensmitteletiketten für Kühlprodukte, Warmabfüllung und Produktionslinien. Ab 1 Stück. Versandkostenfrei.

 

Die Lebensmittelbranche stellt besondere Anforderungen an Etiketten. Feuchtigkeit in der Produktion, Temperaturen von minus 25 Grad im Tiefkühllager, fettige Oberflächen bei Fleisch und Fisch. Hier versagen Standardetiketten. Wir produzieren Lebensmitteletiketten für Kühlräume, Tiefkühlprodukte, fettige Oberflächen und Inline-Kennzeichnung in Produktionslinien. Dieser Leitfaden zeigt, welche Materialien und Klebstoffe für welche Anwendung geeignet sind und wie Sie Kennzeichnung und Produktion effizient verbinden.

Direkt zu:

Herausforderungen Etikettentypen Branchenlösungen Variable Daten HACCP & Hygiene Kennzeichnungspflichten Praxisbeispiel Checkliste

Herausforderungen in der Lebensmittelproduktion

Temperatur und Feuchtigkeit

Lebensmittelbetriebe arbeiten in unterschiedlichen Klimazonen:

Produktionshallen: Oft kühl (10 bis 15°C) mit hoher Luftfeuchtigkeit Kühlräume: 2 bis 8°C, kondensfeuchte Oberflächen
Tiefkühllager: Minus 18 bis minus 24°C, vereiste Verpackungen Warmabfüllung: Bis zu 85°C bei Konfitüren oder Saucen

 

Ein Etikett, das bei Raumtemperatur haftet, löst sich im Kühlraum möglicherweise ab. Ein Etikett, das auf trockener Oberfläche klebt, versagt auf kondensfeuchtem Untergrund.

Fettige und ölige Oberflächen

Fleisch, Fisch, Käse und Wurstwaren sind von Natur aus fetthaltig. Vakuumverpackungen haben oft einen leichten Fettfilm auf der Außenseite. Standardklebstoffe werden von Fett unterwandert und verlieren ihre Haftung.

Migration: Der unsichtbare Stoffaustausch

Bei direktem Kontakt mit Lebensmitteln können Bestandteile aus Etikett, Klebstoff oder Druckfarbe ins Lebensmittel übergehen. Diese sogenannte Migration ist streng reguliert. Für den direkten Lebensmittelkontakt benötigen Sie Etiketten mit Low-Migration-Klebstoffen und lebensmittelkonformen Druckfarben.

Etikettentypen nach Anwendungsbereich

Tiefkühletiketten

Tiefkühletiketten müssen drei Hürden überwinden:

  1. Verklebung auf kalter oder feuchter Oberfläche (oft direkt nach dem Verpacken)
  2. Dauerhafte Haftung bei minus 18°C und tiefer
  3. Lesbarkeit nach Monaten im Frost

Geeignete Materialien:

Material Eigenschaften
PP-Folie mit Tiefkühlkleber Haftet ab minus 10°C Verklebetemperatur, hält bis minus 40°C
PE-Folie Flexibel, passt sich unebenen Oberflächen an
Thermopapier mit Spezialbeschichtung Für Thermodirektdruck, frostbeständig

 

Wichtig: Der Kleber muss einen hohen „Tack“ haben, also eine starke Soforthaftung. Sonst rutscht das Etikett auf der feuchten Oberfläche ab, bevor es richtig haftet.

Solche Tiefkühletiketten produzieren wir als Etiketten auf Rolle mit Spezialkleber, abgestimmt auf Ihre Verklebetemperatur und Ihr Material.

Kühletiketten (Frischebereich)

Im Kühlbereich (2 bis 8°C) sind die Anforderungen weniger extrem, aber Feuchtigkeit bleibt ein Problem.

Geeignete Materialien:

Material Eigenschaften
PP-Folie weiß oder transparent Feuchtigkeitsbeständig, gute Haftung
Nassfestes Papier Für Premium-Optik, mit Spezialbeschichtung gegen Feuchtigkeit
Thermotransfer-Etiketten Wischfester Druck, hält Kondenswasser stand

Alle Kühletiketten liefern wir als thermotransferfähige Etiketten auf Rolle. So drucken Sie MHD, Charge und Barcodes direkt in Ihrer Produktionslinie nach.

Lebensmitteletiketten für Warmabfüllung

Konfitüren, Saucen und Honig werden oft heiß abgefüllt. Das Etikett muss auf dem warmen Glas haften und darf sich beim Abkühlen nicht wellen.

Geeignete Materialien:

Material Eigenschaften
Papier mit hitzebeständigem Kleber Verklebung bis 60°C
PP-Folie Dehnt sich bei Wärme leicht und passt sich an

Lebensmitteletiketten mit direktem Lebensmittelkontakt

Für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln (z.B. Aufkleber auf Obst, Etiketten auf Käserinde) gelten strenge Vorschriften:

  • EU-Verordnung 1935/2004: Rahmenverordnung für Lebensmittelkontaktmaterialien
  • EU-Verordnung 10/2011: Spezifische Migrationsgrenzwerte für Kunststoffe
  • BfR-Empfehlung XIV: Deutsche Empfehlungen für Klebstoffe

Achten Sie auf die Konformitätserklärung des Etikettenherstellers, die bestätigt, dass Etikett, Kleber und Druckfarben für den Lebensmittelkontakt geeignet sind. Wir stellen Konformitätserklärungen für unsere lebensmittelkonformen Materialien bereit und beraten Sie zur passenden Material-Kleber-Kombination für Ihren Einsatzzweck.

Branchenspezifische Lösungen

Fleischverarbeitung und Metzgerei

Typische Verpackungen: Vakuumbeutel, MAP-Schalen (Schutzatmosphäre), Frischhaltefolie

Herausforderungen: Fettige Oberflächen, Feuchtigkeit, Kühlung, oft schnelle Etikettierung in der Produktion

Empfohlene Etiketten:

Produktetiketten: PP-Folie mit fettbeständigem Kleber, Thermotransferdruck für MHD und Gewicht Preisauszeichnung: Thermodirekt-Etiketten, direkt aus der Waage
Verschlussetiketten: Siegeletiketten für manipulationssichere Verpackung Praxistipp: Integrieren Sie die Etikettierung in die Wiegelinie. Moderne Waagen drucken Gewicht, Preis und MHD direkt auf das Etikett.

Molkerei und Käserei

Typische Verpackungen: Becher, Schalen, Folienverpackung, Naturrinde

Herausforderungen: Feuchtigkeit, Kondenswasser auf Kühlprodukten, bei Käse oft unebene Oberflächen

Empfohlene Etiketten:

Becheretiketten: PP-Folie, umläuft den Becher komplett (Rundum-Etikett) Deckeletiketten: Papier oder Folie mit guter Soforthaftung Käseetiketten: Für Naturrinde lebensmittelkonforme Etiketten mit direktem Kontakt

Bäckerei und Konditorei

Typische Verpackungen: Papiertüten, Folienverpackung, Kartons, Sichtfensterverpackung

Herausforderungen: Fettdurchschlag bei Butter- und Blätterteiggebäck, Feuchtigkeit bei frischem Brot

Empfohlene Etiketten:

Verschlussetiketten: Halten Tüten und Beutel verschlossen Produktetiketten: Papier für trockene Produkte, Folie für feuchte oder fettige Waren Allergenkennzeichnung: Gut lesbar, oft als Zusatzetikett auf der Verpackung

Getränkeproduktion

Typische Verpackungen: Glasflaschen, PET-Flaschen, Dosen, Bag-in-Box

Herausforderungen: Nasse Flaschen aus der Abfüllung, Kondenswasser im Kühlregal, Eiswasserkühlung

Empfohlene Etiketten:

Flaschenetiketten: Nassfestes Papier oder PP-Folie No-Label-Look: Transparente Folie für Premium-Optik
Halsetiketten: Kleine Formate für Zusatzinformationen Sonderfall Mehrwegflaschen: Ablösbare Etiketten, die sich in der Flaschenreinigung rückstandsfrei entfernen lassen.

Feinkost und Convenience

Typische Verpackungen: Schalen, Becher, Standbodenbeutel, Gläser

Herausforderungen: Vielfalt der Verpackungsformen, oft kleine Chargen, häufig wechselnde Produkte

Empfohlene Etiketten:

Flexible Formate: Verschiedene Etikettengrößen für unterschiedliche Verpackungen Thermodruck: Für variable Daten (MHD, Charge, Gewicht) Premium-Materialien: Strukturpapier oder Soft-Touch-Folie für hochwertige Positionierung

Variable Daten in der Lebensmittelproduktion

Was muss variabel sein?

In der Lebensmittelproduktion ändern sich viele Angaben von Charge zu Charge:

  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) oder Verbrauchsdatum
  • Losnummer / Chargennummer
  • Gewicht (bei Handabfüllung oder Stückware)
  • Preis (bei gewichtsabhängiger Berechnung)
  • Produktionsdatum / Einfrierdatum

Druckverfahren für variable Daten

Verfahren Vorteile Einschränkungen Geeignet für
Thermodirektdruck Schnell, günstig Aufdruck verblasst bei Wärme und Licht Kurzlebige Produkte oder Inhouse-Kennzeichnung
Thermotransferdruck Dauerhafter Aufdruck, wischfest, kühlraumgeeignet Standard für Lebensmitteletiketten mit MHD
Tintenstrahldruck (Inkjet) Flexibel, auch für Folie geeignet Tinte muss lebensmittelkonform und wischfest sein Flexible Kennzeichnung

Integration in die Produktionslinie

Moderne Lebensmittelbetriebe etikettieren inline, also direkt in der Produktionslinie:

Waage ermittelt Gewicht → Drucker erstellt Etikett mit Gewicht und Preis → Etikettierer bringt Etikett auf Verpackung auf

Die Anbindung an das Warenwirtschaftssystem stellt sicher, dass Produktdaten, Preise und MHD automatisch übernommen werden. Unsere Etiketten auf Rolle sind für gängige halbautomatische und vollautomatische Etikettiermaschinen geeignet.

HACCP und Hygiene-Etiketten

Wasserlösliche Etiketten

In Großküchen, Catering und Lebensmittelproduktion werden oft wiederverwendbare Behälter eingesetzt. Normale Etiketten hinterlassen Kleberückstände und sind schwer zu entfernen.

Wasserlösliche Etiketten lösen sich in der Spülmaschine rückstandsfrei auf. Anwendungen:

  • Rückstellproben kennzeichnen
  • Vorratsbehälter in der Küche beschriften
  • Produktionschargen markieren
  • Transportbehälter im Mehrwegsystem

Wir produzieren wasserlösliche und abwaschbare Etiketten als Etiketten auf Rolle, passend für Ihre Spender und Etikettiermaschinen.

Farbcodierte Wochentags-Etiketten

Viele Betriebe nutzen Farbsysteme zur schnellen Identifikation:

Wochentag Farbe
Montag Blau
Dienstag Grün
Mittwoch Weiß
Donnerstag Gelb
Freitag Rot
Samstag Orange
Sonntag Schwarz

 

So erkennt jeder Mitarbeiter auf einen Blick, welche Produkte zuerst verbraucht werden müssen.

Temperatur-Indikatoren

Für kritische Produkte gibt es Etiketten mit integrierten Temperaturindikatoren. Diese zeigen irreversibel an, wenn die Kühlkette unterbrochen wurde. Einsatz bei:

  • Hochempfindlichen Produkten (Sushi, Tartar)
  • Transporten mit hohem Risiko
  • Dokumentation für HACCP

Kennzeichnungspflichten: Das Wichtigste in Kürze

Die LMIV (Lebensmittel-Informationsverordnung) regelt, welche Angaben auf vorverpackte Lebensmittel gehören. Die wichtigsten:

  • Bezeichnung des Lebensmittels
  • Zutatenverzeichnis mit hervorgehobenen Allergenen
  • Nettofüllmenge
  • Mindesthaltbarkeitsdatum oder Verbrauchsdatum
  • Name und Anschrift des Unternehmens
  • Nährwerttabelle (Big 7)

Für die technische Umsetzung bedeutet das: Planen Sie ausreichend Etikettenfläche ein. Die Nährwerttabelle allein benötigt mindestens 25 x 35 mm. Die Mindestschriftgröße beträgt 1,2 mm (x-Höhe).

Praxisbeispiel: Regionale Fleischerei mit Direktvermarktung

Eine Fleischerei mit Hofladen und Wochenmarktverkauf verarbeitet pro Woche:

  • 500 kg Wurst und Schinken (vakuumverpackt)
  • 200 kg Frischfleisch (SB-Schalen)
  • 100 Gläser Wurstwaren

Die Etikettenlösung:

Produkt Etikett Details
Vakuumwaren PP-Folie 60 x 40 mm mit Tiefkühlkleber Vorgedruckt mit Logo, Adresse und Nährwerttabelle. MHD und Gewicht per Thermotransferdrucker.
SB-Schalen Thermodirekt-Etiketten aus der Waage Format 58 x 60 mm mit Gewicht, Preis, MHD und Allergenen.
Gläser Papieretiketten 80 x 50 mm mit Strukturoberfläche Vollständig vorgedruckt für Premium-Optik. MHD per Stempel.

 

Investition: Thermotransferdrucker (ca. 800 Euro), Waage mit integriertem Drucker (ca. 1.500 Euro), monatliche Etikettenkosten ca. 150 Euro. Bei Bedarf liefern wir auch per 24h-Express oder 48h-Express.

Checkliste: Etiketten für die Lebensmittelproduktion

Material passend zur Umgebung

Tiefkühlung: Tiefkühlkleber, PP-Folie Kühlung: Feuchtigkeitsbeständiges Material
Warmabfüllung: Hitzebeständiger Kleber Fette Oberflächen: Fettresistenter Kleber

Druck passend zur Anwendung

Variable Daten: Thermotransfer oder Inkjet Kurzlebige Produkte: Thermodirekt möglich Dauerhafte Lesbarkeit: Thermotransfer oder Vordruck

Hygiene und Konformität

Lebensmittelkontakt: Konformitätserklärung vorhanden? Mehrwegbehälter: Wasserlösliche Etiketten HACCP: Rückverfolgbarkeit durch Chargennummer

Integration

Anbindung an Waage/Warenwirtschaft geprüft? Etikettenformat passend zur Etikettiermaschine? Ausreichend Platz für alle Pflichtangaben?

Lebensmitteletiketten anfragen

Sie sind unsicher, welches Material bei Ihrer Temperatur wirklich hält? Senden Sie uns Verpackungsmuster oder Prozessdaten. Unsere Fachberatung für Lebensmitteletiketten prüft Kleber, Material und Druckverfahren passend zu Ihrer Linie.

Rechtlicher Hinweis

Die Angaben in diesem Leitfaden dienen der allgemeinen Orientierung. Für verbindliche Auskünfte zu Lebensmittelkontaktmaterialien wenden Sie sich an die zuständige Lebensmittelüberwachungsbehörde oder einen Fachanwalt für Lebensmittelrecht.

Wir als Etikettenhersteller beraten Sie zur technischen Umsetzung und stellen Konformitätserklärungen für unsere lebensmittelkonformen Materialien bereit.

Über den Autor

Dieser Leitfaden wurde erstellt von der Fachberatung Lebensmitteletiketten der Print Group GmbH und Co. KG.

Die Print Group beliefert seit 2003 Lebensmittelbetriebe aller Größen: von der Hofmolkerei über die regionale Fleischerei bis zum Convenience-Hersteller. Unsere Fachberater kennen die Anforderungen der Branche aus der täglichen Praxis.

 

Druckdaten, Formatvorlage und Materialdatenblätter für Verpackungen 

Sie möchten Standbodenbeutel, Flachbeutel oder Blockbodenbeutel bedrucken lassen? Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Druckdaten richtig anlegen. Laden Sie unsere Datenblätter, Formatvorlagen und Materialdatenblätter herunter und platzieren Sie Ihr Design passgenau.

Wir zeigen Ihnen alle wichtigen Schritte: von Beschnittzugabe und Auflösung über Siegelzonen bis zum korrekten Farbprofil. Bei transparenten oder metallischen Folien erklären wir, wie Sie den Weißdruck korrekt anlegen. Unser kostenloser Datencheck prüft Ihre Dateien vor der Produktion, damit alles auf Anhieb sitzt.



Druckdaten-erstellen

Druckdaten für Verpackungen richtig erstellen

Hier finden Sie alle PDF-Vorlagen für Standbodenbeutel, Flachbeutel und Blockbodenbeutel. Die Templates zeigen exakt, wo Zipper, Ventil und Siegelbereiche liegen. So platzieren Sie Ihr Design sauber und vermeiden spätere Korrekturen.

Standbodenbeutel

PDF-Vorlagen für Standbodenbeutel. Bitte beachten Sie Zipper-, Ventil- und Siegelbereiche. Die Vorlagen zeigen alle relevanten Zonen.

Templates nach Größe
XS TemplatePDF
S TemplatePDF
S2 TemplatePDF
M TemplatePDF
Mshort TemplatePDF
L TemplatePDF
XL TemplatePDF
XXL TemplatePDF
XLshort TemplatePDF
XXLslim TemplatePDF
Druckdaten & Materialdatenblätter
Druckdaten StandbodenbeutelPDF
Materialdatenblätter StandbodenbeutelPDF

Flachbeutel

Templates für Flachbeutel. Bitte beachten Sie die Siegelzonen an allen vier Seiten. Die PDF-Vorlagen zeigen alle relevanten Bereiche.

Templates nach Größe
XS TemplatePDF
S TemplatePDF
M TemplatePDF
L TemplatePDF
XL TemplatePDF
Druckdaten & Materialdatenblätter
Druckdaten FlachbeutelPDF
Materialdatenblätter FlachbeutelPDF

Blockbodenbeutel

PDF-Vorlagen für Blockbodenbeutel. Die Templates zeigen Falzungen und Bodenaufbau für saubere Gestaltung.

Templates nach Größe
S TemplatePDF
M TemplatePDF
L TemplatePDF
Druckdaten & Materialdatenblätter
Druckdaten BlockbodenbeutelPDF
Materialdatenblätter BlockbodenbeutelPDF

Wie lege ich meine Druckdaten für Verpackungen richtig an?

Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Druckdaten für Standbodenbeutel, Flachbeutel und Blockbodenbeutel richtig anlegen.

Übersicht aller Anforderungen zur Erstellung Ihrer Druckdaten:

1. Kurzübersicht  2. Beschnittzugabe, Auflösung und Sicherheitsabstand  3. Druckdaten hochladen  4. Formatvorlagen verwenden

5. Weißdruck richtig anlegen  6. Siegelzonen beachten  7. Beutelarten und ihre Besonderheiten

8. Kostenlose Datenprüfung, was prüfen wir  9. ICC-Farbprofile richtig einsetzen

Kurzübersicht Verpackungen

1. Nur PDF-Format verwenden.
2. Farbraum: CMYK (4c), RGB wird automatisch konvertiert.
3. Auflösung der Druckdaten: mindestens 300 dpi in Originalgröße.
4. Farbauftrag maximal 300% aller Druckfarben (CMYK).
5. PDF-Dateien im Standard PDF/X-1a bis X4 erstellen.
6. Schriften in Pfade umwandeln oder einbetten, Mindestgröße 6 pt.
7. Linienstärke: mind. 0,09 mm, bei negativen Linien mind. 0,18 mm.
8. Siegelzonen und Beschnitt im Template beachten.

Nutzen Sie unsere Formatvorlagen, um Ihre Druckdaten korrekt anzulegen. Die Vorlagen enthalten alle relevanten Zonen wie Siegelbereiche, Beschnitt und Sicherheitsabstände.

Beschnittzugabe, Auflösung und Sicherheitsabstand

Erstellen Sie Ihre Datei im Maßstab 1:1 und beachten Sie die Vorgaben in unseren Formatvorlagen. Die Siegelzonen und Beschnittzugaben sind dort bereits eingezeichnet.

Beschnittzugabe: Bereich, der über das Endformat hinausgeht. Nach der Produktion wird dieser Bereich versiegelt oder abgeschnitten.

Sicherheitsabstand: Bereich innerhalb des sichtbaren Formats ohne wichtige Designelemente, um sicherzustellen, dass nichts in die Siegelzone gerät.

Farbmodus: CMYK-Farbraum ist erforderlich. RGB-Farben werden automatisch in CMYK konvertiert, wodurch es zu Farbveränderungen kommen kann. Artikel zum Thema RGB und CMYK, die Farbmodelle und die Unterschiede

Auflösung: Ideale Mindestauflösung für den Druck: 300 dpi. Schriften: Alle Schriften müssen in Pfade umgewandelt oder im PDF eingebettet sein. Die minimale Schriftgröße beträgt 6 pt.

Druckdaten hochladen

1. Laden Sie Ihre Druckdaten direkt bei der Bestellung hoch.
2. Kein Upload bei Bestellung? Kein Problem! Unser System sendet Ihnen eine Upload-Plattform per E-Mail.
3. Verschiedene Versionen in einer Bestellung? Übertragen Sie eine Multi-PDF, z. B. mit dem Adobe PDF-Merge-Tool.

Formatvorlagen verwenden

Für jede Beutelgröße stellen wir Ihnen passende Formatvorlagen zur Verfügung. Diese enthalten alle wichtigen Informationen:

1. Siegelzonen (nicht bedruckbar)
2. Sicherheitsabstände
3. Beschnittzugaben
4. Druckbereich

Laden Sie die Vorlage für Ihre gewünschte Beutelgröße herunter und platzieren Sie Ihr Design innerhalb der markierten Bereiche.

Weißdruck richtig anlegen

Bei transparenten oder metallischen Folien ist Weißdruck erforderlich, damit Ihre Farben deckend und leuchtend erscheinen.

Weißdruck wird als Sonderfarbe "White" (z. B. in 30 % Cyan) definiert und auf überdrucken gestellt. Für eine korrekte Darstellung nutzen Sie die Überdruckenvorschau in Adobe Acrobat Professional.

Standbodenbeutel Sorten

Spezielle Druckdaten für den Weißdruck bei Verpackungen:

Abbildung Nr 1: Silberfolie metallic, vollflächig bedruckbar mit Weißdruck.
Abbildung Nr 2: Transparenz-Folie, vollflächig bedruckbar mit Weißdruck.
Abbildung Nr 3: PP-Folie weiß, vollflächig bedruckbar.

Siegelzonen beachten

Jede Verpackung hat Siegelzonen, die für die Produktion benötigt werden. Diese Bereiche dürfen nicht bedruckt werden, da hier die Folie versiegelt wird.

Wichtig: Platzieren Sie keine wichtigen Designelemente wie Logos, Texte oder Produktbilder in den Siegelzonen. Diese Bereiche sind in unseren Formatvorlagen klar markiert.

Die Siegelzonen variieren je nach Beutelart und Größe. Halten Sie sich an die Vorgaben in den Formatvorlagen.

Beutelarten und ihre Besonderheiten

Standbodenbeutel (Doypack)
Der Klassiker unter den flexiblen Verpackungen. Steht selbstständig im Regal dank des stabilen Bodens. Siegelzonen an den Seiten und am Boden beachten.

Flachbeutel
Ideal für flache Produkte oder als Nachfüllverpackung. Siegelzonen an allen vier Seiten. Einfache Gestaltung, da keine Faltkanten zu beachten sind.

Blockbodenbeutel
Bietet maximales Volumen und eine große Präsentationsfläche. Siegelzonen am Boden und an der Oberseite. Beachten Sie die Seitenfalten bei der Gestaltung.

Datenprüfung - Datencheck-Allgemein

Basis-Datencheck kostenlos: Wir prüfen Ihre Druckdaten auf Dateidefekte, Passwortschutz, Seitenmaße, eingebettete Schriften, richtige Seitenzahl, und Farbkanäle.

Keine Prüfung von Rechtschreib- oder Satzfehlern! Bei Nichtbeachtung unserer Datenvorgaben übernehmen wir keine Haftung für das Druckergebnis.

ICC-Farbprofile richtig einsetzen

Für ein sauberes Druckergebnis ist das richtige Farbprofil entscheidend. Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise je nach verwendeter Software.

Programm Anleitung Upload-Hinweis
Adobe InDesign Datei → Exportieren → Adobe PDF.
Farbkonvertierung auf In Zielprofil konvertieren setzen.
Zielprofil auswählen.
Profil einschließen aktivieren.
PDF mit eingebettetem ICC-Farbprofil hochladen.
Empfohlen: ISO Coated v2 300% oder PSO Uncoated v3.
Adobe Photoshop Bearbeiten → Farbeinstellungen.
CMYK-Arbeitsfarbraum festlegen.
Beim Speichern als PDF ICC-Profil einbetten aktivieren.
PDF mit eingebettetem ICC-Farbprofil hochladen.
Canva Download als PDF Druck auswählen.
CMYK aktivieren.
Keine weiteren Farbeinstellungen ändern.
Canva unterstützt keine ICC-Farbprofile.
Farbkonvertierung erfolgt im Druckprozess.
Offset-Profile (CMYK) PSO Coated v3 (FOGRA51) für gestrichene Papiere
PSO Uncoated v3 (FOGRA52) für ungestrichene Naturpapiere
PSO Coated v3 herunterladen
PSO Uncoated v3 herunterladen

Die benötigten ICC-Farbprofile können Sie kostenlos bei der European Color Initiative herunterladen. Dort finden Sie die gängigen Standardprofile für den professionellen Druck.

Kostenlose ICC-Farbprofile herunterladen

Bewertung des Tages

"Wir haben Kosmetiketiketten bestellt und diese sind hervorragend geworden viel Dank"

- Nicole A