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Glossar Etikettendruck: Fachbegriffe von A bis Z Etiketten am Bildschirm betrachten

Sie möchten Etiketten drucken lassen und stoßen auf Begriffe wie Abrollrichtung, Hotmelt oder BOPP-Folie? In diesem Glossar erklären wir Ihnen alle wichtigen Fachbegriffe aus dem Etikettendruck. Verständlich, praxisnah und mit direkten Links zu unseren Produkten.

Ob Sie Papieretiketten für Ihre Marmeladengläser suchen, wasserfeste Folienetiketten für Kosmetik benötigen oder edle Weinetiketten mit Heißfolienprägung planen: Hier finden Sie das Wissen, das Sie für die richtige Entscheidung brauchen.

Was Sie in diesem Glossar finden

Unser Etiketten-Lexikon deckt alle Bereiche ab:

  • Materialien: Von Papier über PP-Folie bis zu transparenten Etiketten
  • Klebstoffe: Permanent, ablösbar oder abwaschbar. Acryl, Hotmelt oder Kautschuk
  • Druckverfahren: Digitaldruck, Flexodruck, Offsetdruck und Thermotransfer
  • Veredelungen: Heißfolienprägung, Lackierung, Laminierung und Blindprägung
  • Technische Details: Abrollrichtung, Stanzung, Beschnittzugabe und Druckdaten

Für wen ist dieses Glossar gedacht?

Egal ob Sie Imker, Winzer, Kosmetikhersteller oder Lebensmittelproduzent sind: Dieses Glossar hilft Ihnen, die richtige Wahl zu treffen. Sie verstehen, welches Material zu Ihrem Produkt passt, welcher Klebstoff auf Ihrer Oberfläche haftet und welche Veredelung Ihre Marke optimal präsentiert.

Sie haben eine Frage, die hier nicht beantwortet wird? Unser Team berät Sie gerne persönlich unter 09721 - 730 73616 oder nutzen Sie unseren KI-Materialberater für eine schnelle Empfehlung.

Tipp: Sie suchen Begriffe zu flexiblen Verpackungen wie Doypacks oder Verbundfolien? Dann besuchen Sie unser Glossar Standbodenbeutel.

Glossar Etikettendruck: Fachbegriffe von A bis Z | etiketten-drucken.de

Glossar Etikettendruck: Fachbegriffe von A bis Z

In diesem Glossar finden Sie über 60 Fachbegriffe aus dem Etikettendruck. Von Materialien und Klebstoffen über Druckverfahren bis zu Veredelungen: Jeder Begriff wird verständlich erklärt, mit praktischen Beispielen und direkten Links zu unseren Produkten.

Sie suchen Begriffe zu flexiblen Verpackungen? Besuchen Sie unser Glossar Standbodenbeutel.

A

Abdeckmaterial

Was ist Abdeckmaterial bei Etiketten?

Abdeckmaterial ist das Trägermaterial, das den Klebstoff eines Haftetiketts bis zur Anwendung schützt. Es wird auch als Liner, Release Liner oder Silikonpapier bezeichnet.

Typische Materialien: Glassine, Kraftpapier, PET-Folie, PP-Folie

Verwandte Begriffe: Rollenetiketten, Acrylklebstoff, Haftetikett-Aufbau

Abriebfestigkeit

Was bedeutet Abriebfestigkeit bei Etiketten?

Abriebfestigkeit beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines bedruckten Etiketts gegen mechanische Beanspruchung durch Reibung. Sie ist entscheidend für Etiketten, die Transport, Lagerung oder häufiges Anfassen aushalten müssen.

Einflussfaktoren: Druckverfahren, Farbtyp, Laminierung, Lackierung

Prüfmethode: Sutherland Rub Test nach ASTM D5264

Verwandte Begriffe: Laminierung, UV-Druck, Thermotransferdruck

Abrollrichtung

Was bedeutet Abrollrichtung bei Rollenetiketten?

Die Abrollrichtung beschreibt die spezifische Orientierung, in der ein Etikett von der Rolle gespendet wird. Sie ist entscheidend für die korrekte maschinelle Etikettierung mit einem Dispenser.

Es gibt standardisierte Abrollrichtungen (Nummern 1-8). Die gängigsten: Richtung 1 (Kopf zuerst, außen), Richtung 3 (Kopf zuerst, innen), Richtung 4 (Fuß zuerst, außen).

Rollenetiketten konfigurieren

Verwandte Begriffe: Rollenetiketten, Dispenser

Acrylklebstoff

Was ist Acrylklebstoff und wofür wird er verwendet?

Acrylklebstoff ist ein Haftklebstoff auf Basis von Acrylpolymeren. Er bietet ausgezeichnete Alterungsbeständigkeit, hohe UV-Stabilität und sehr gute Transparenz für transparente Etiketten.

Der Nachteil: Acrylklebstoffe haben eine geringere Anfangshaftung (Tack) als Hotmelt-Klebstoffe.

Vorteile: UV-beständig, alterungsbeständig, transparent, Temperaturbereich -40°C bis +150°C

Ideal für: Outdoor-Etiketten, Typenschilder, Chemikalienetiketten

Outdoor-Etiketten bestellen

Verwandte Begriffe: Hotmelt-Klebstoff, Tack, Ablösbarer Klebstoff

Adhäsion

Was bedeutet Adhäsion im Etikettendruck?

Adhäsion ist die physikalische Kraft, die zwei unterschiedliche Oberflächen aneinander bindet. Im Etikettendruck bezeichnet Adhäsion die Anziehungskraft zwischen dem Klebstoff und der Oberfläche.

Einflussfaktoren: Klebstofftyp, Oberflächenenergie, Temperatur, Anpressdruck

Verwandte Begriffe: Tack, Acrylklebstoff, Corona-Behandlung

Auflösung (DPI)

Was bedeutet DPI bei Druckdaten?

DPI (Dots Per Inch) gibt an, wie viele Bildpunkte pro Zoll (2,54 cm) ein Bild enthält. Für den Etikettendruck sind mindestens 300 DPI erforderlich, um scharfe Ergebnisse zu erzielen.

Empfohlene Auflösung: 300 DPI für Fotos, 600 DPI für feine Linien und Barcodes

Formel: Druckgröße (cm) x 118 = Pixelanzahl bei 300 DPI

Druckdaten-Anleitung

Verwandte Begriffe: Druckfreigabe, Beschnittzugabe, Digitaldruck

B

Barcode

Was ist ein Barcode und wie funktioniert er?

Ein Barcode (Strichcode) ist ein maschinenlesbarer Code aus parallelen Linien. Gängige Formate: EAN-13, Code 128, Code 39. Wird häufig im Thermotransferdruck gedruckt. Für 2D-Codes siehe QR-Code.

Wichtig für Lesbarkeit: Ausreichende Größe, hoher Kontrast, Ruhezonen (mind. 2,5 mm)

Mindestauflösung: 600 DPI für zuverlässige Scanbarkeit

Barcode-Etiketten bestellen

Verwandte Begriffe: QR-Code, Thermotransferdruck, Etikettendrucker

Beschnittzugabe

Was ist die Beschnittzugabe bei Druckdaten?

Die Beschnittzugabe (Anschnitt) ist ein Bereich über das Endformat hinaus für randlosen Druck. Wird bei der Stanzung abgeschnitten. Empfohlen: 2 mm umlaufend.

Druckdaten-Anleitung

Verwandte Begriffe: Stanzung, Druckfreigabe, Auflösung

Booklet-Etiketten

Was sind Booklet-Etiketten?

Booklet-Etiketten sind mehrlagige Etiketten mit aufklappbarem Informationsheft. Sie bieten zusätzlichen Platz für Pflichtangaben, Gebrauchsanweisungen oder mehrsprachige Texte auf kleiner Fläche.

Typische Anwendungen: Pharma, Chemie, Kosmetik, mehrsprachige Produkte

Seitenanzahl: 4 bis 24 Seiten möglich

Verwandte Begriffe: Piggyback-Etiketten, Rollenetiketten

C

CMYK

Was bedeutet CMYK im Etikettendruck?

CMYK ist das Farbmodell für Vierfarbdruck: Cyan, Magenta, Yellow, Key (Schwarz). Druckdaten sollten immer in CMYK angelegt sein. Für Markenfarben: Pantone-Farben (Sonderfarben).

CMYK vs. Sonderfarben: CMYK ist Standard und kostengünstig. Sonderfarben ermöglichen exakte Markenfarben und Effekte wie Neon oder Metallic.

Druckdaten richtig anlegen

Verwandte Begriffe: Pantone, Digitaldruck, Flexodruck

Corona-Behandlung

Was ist eine Corona-Behandlung bei Folien?

Die Corona-Behandlung erhöht die Oberflächenenergie von Folien durch elektrische Entladung. Dadurch haften Druckfarben und Klebstoffe deutlich besser auf der sonst glatten Oberfläche.

Warum nötig: Unbehandelte PE- und PP-Folien haben niedrige Oberflächenenergie

Zielwert: mindestens 38 mN/m für gute Bedruckbarkeit

Verwandte Begriffe: Folienmaterial, BOPP-Folie, Adhäsion

D

Digitaldruck

Was ist Digitaldruck bei Etiketten?

Digitaldruck überträgt das Druckbild direkt vom Computer aufs Material, ohne Klischees. Ideal für kleine Auflagen, variable Daten wie Barcodes oder Seriennummern.

Vorteile: Keine Klischeekosten, variable Daten, ab 1 Stück möglich

Ab welcher Auflage lohnt sich Flexodruck? Meist ab 5.000-10.000 Etiketten

Etiketten im Digitaldruck

Verwandte Begriffe: Flexodruck, Inkjet-Druck, UV-Druck

E

F

Flexodruck

Was ist Flexodruck und wie funktioniert er?

Flexodruck ist ein Hochdruckverfahren mit flexiblen Druckplatten (Klischees). Das am häufigsten verwendete Verfahren im industriellen Etikettendruck.

Vorteile: Hohe Geschwindigkeit, brillante Farben, Pantone möglich

Wirtschaftlich ab: 5.000-10.000 Etiketten

Etiketten im Flexodruck

Verwandte Begriffe: Klischees, Digitaldruck, Pantone

G

Glanzlack

Was ist Glanzlack bei Etiketten?

Glanzlack ist ein transparenter Lack für hochglänzende Oberfläche. Kann vollflächig oder partiell (Spotlack) aufgetragen werden. Alternative: Mattlack.

Spotlack: Partieller Auftrag für gezielte Glanzeffekte auf bestimmten Bereichen

Etiketten mit Lackierung

Verwandte Begriffe: Mattlack, Laminierung, Abriebfestigkeit

H

Haftetikett-Aufbau

Wie ist ein Haftetikett aufgebaut?

Ein Haftetikett besteht aus drei Schichten: Obermaterial (Papier oder Folie), Klebstoffschicht (Acryl oder Hotmelt) und Trägermaterial (Liner).

Obermaterial: Trägt den Druck, bestimmt Optik und Haltbarkeit

Klebstoff: Sorgt für Haftung, permanent oder ablösbar

Liner: Schützt Klebstoff bis zur Anwendung

Verwandte Begriffe: Abdeckmaterial, Acrylklebstoff, Folienmaterial

Hotmelt-Klebstoff

Was ist Hotmelt-Klebstoff?

Hotmelt (Schmelzklebstoff) hat sehr hohe Anfangshaftung (Tack). Weniger alterungsbeständig als Acryl, daher weniger geeignet für Outdoor-Anwendungen.

Vorteile: Hoher Tack, schnelle Haftung, kostengünstig

Nachteile: Weniger UV-beständig, nicht für extreme Temperaturen

Verwandte Begriffe: Acrylklebstoff, Tack, Ablösbarer Klebstoff

I

Inkjet-Druck

Was ist Inkjet-Druck bei Etiketten?

Inkjet (Tintenstrahldruck) ist ein berührungsloses Digitaldruckverfahren. Moderne Systeme arbeiten mit UV-härtenden Tinten für kratzfeste Ergebnisse auf Folien.

Vorteile: Hohe Druckgeschwindigkeit, variable Daten, fotorealistische Qualität

Verwandte Begriffe: Digitaldruck, UV-Druck, Etikettendrucker

K

Klischees

Was sind Klischees im Etikettendruck?

Klischees sind flexible Druckplatten aus Photopolymer für den Flexodruck. Für jede Druckfarbe (auch Pantone) wird ein eigenes Klischee benötigt.

Kosten: Einmalige Werkzeugkosten, amortisieren sich bei größeren Auflagen

Alternative: Digitaldruck ohne Klischeekosten

Verwandte Begriffe: Flexodruck, Digitaldruck, Pantone

L

M

N

O

Opazität

Was bedeutet Opazität bei Etikettenmaterialien?

Opazität bezeichnet die Lichtundurchlässigkeit eines Materials. Hohe Opazität bedeutet: Der Untergrund scheint nicht durch. Wichtig bei weißen Etiketten auf dunklen Untergründen.

Hohe Opazität: Weiße Papiere, weiße Folien

Niedrige Opazität: Transparente Folien, dünne Materialien

Verwandte Begriffe: Folienmaterial, Papieretiketten, No-Label-Look

P

Pantone

Was ist Pantone?

Pantone (auch PMS: Pantone Matching System) ist ein internationales Farbsystem für exakte Farbreproduktion. Wichtig für Markenfarben und Farben, die mit CMYK nicht darstellbar sind (z.B. Neon, bestimmte Orange-Töne, Metallic).

Wichtig: Pantone-Farben erhöhen die Produktionskosten (zusätzliche Klischees im Flexodruck)

Referenz: Pantone-Fächer zeigen verbindliche Farbtöne

Verwandte Begriffe: CMYK, Flexodruck, Klischees

Passer (Passgenauigkeit)

Was bedeutet Passer im Etikettendruck?

Passer bezeichnet die exakte Übereinstimmung mehrerer Druckfarben übereinander. Guter Passer ist entscheidend für scharfe Konturen und saubere Farbübergänge bei mehrfarbigen Etiketten.

Toleranz: Typisch 0,1-0,2 mm im Flexodruck

Passermarken: Kleine Markierungen zur Kontrolle der Ausrichtung

Verwandte Begriffe: Flexodruck, Trapping, CMYK

Perforation

Was ist Perforation bei Etiketten?

Perforation bezeichnet eine Reihe kleiner Löcher oder Einschnitte im Material. Ermöglicht einfaches Abreißen von Etikettenteilen oder das Trennen einzelner Etiketten vom Bogen.

Anwendungen: Abreiß-Coupons, Etiketten auf Bogen, Gewinnspielfelder

Verwandte Begriffe: Stanzung, Rollenetiketten

Piggyback-Etiketten

Was sind Piggyback-Etiketten?

Piggyback-Etiketten sind zweilagige Etiketten: Ein Etikett klebt auf einem anderen. Das obere Etikett kann abgezogen und woanders aufgeklebt werden (z.B. für Rücksendungen oder Dokumentation).

Typische Anwendungen: Versandetiketten mit Retourenlabel, Laborproben, Inventar

Verwandte Begriffe: Booklet-Etiketten, Rollenetiketten

Proof

Was ist ein Proof im Etikettendruck?

Ein Proof ist ein farbverbindlicher Kontrolldruck vor der Produktion. Er dient zur Prüfung von Farben, Layout und Texten vor der Druckfreigabe.

Softproof: Digitale Vorschau am kalibrierten Monitor

Hardproof: Physischer Ausdruck auf speziellem Proofpapier, farbverbindlich

Verwandte Begriffe: Andruck, Druckfreigabe, CMYK

Q

QR-Code

Was ist ein QR-Code auf Etiketten?

Ein QR-Code (Quick Response Code) ist ein zweidimensionaler Code aus schwarzen und weißen Quadraten. Er speichert deutlich mehr Daten als ein Barcode und kann mit Smartphones gescannt werden.

Speicherkapazität: Bis zu 4.296 Zeichen (alphanumerisch)

Mindestgröße: 15 x 15 mm für zuverlässiges Scannen

Typische Inhalte: URLs, Produktinfos, Rückverfolgung, Gewinnspiele

Etiketten mit QR-Code

Verwandte Begriffe: Barcode, Smart Labels, Digitaldruck

R

RFID-Etiketten

Was sind RFID-Etiketten?

RFID-Etiketten (Radio Frequency Identification) enthalten einen Chip und eine Antenne. Sie können kontaktlos ausgelesen werden und speichern mehr Daten als Barcodes. Siehe auch Smart Labels.

Vorteile: Keine Sichtlinie nötig, mehrere Etiketten gleichzeitig lesbar, beschreibbar

Anwendungen: Logistik, Inventar, Zugangskontrolle, Diebstahlsicherung

Verwandte Begriffe: Smart Labels, Barcode, QR-Code

S

Siegeletiketten

Was sind Siegeletiketten?

Siegeletiketten (Garantiesiegel) zeigen Manipulationsversuche an. Sie hinterlassen beim Ablösen einen Rückstand oder zerstören sich selbst. Für Originalitäts- und Frischenachweis.

Anwendungen: Lebensmittel, Elektronik, Dokumente, Pharma

Siegeletiketten bestellen

Verwandte Begriffe: VOID-Folien, Folienmaterial

Smart Labels

Was sind Smart Labels?

Smart Labels sind Etiketten mit integrierter Elektronik. Sie kombinieren klassische Etikettenfunktionen mit RFID-Technologie, NFC oder Sensoren für Temperatur und Feuchtigkeit.

Technologien: RFID (Funkfrequenz), NFC (Nahfeld), Sensoren

Anwendungen: Supply Chain, Kühlkette, Fälschungsschutz, IoT

Verwandte Begriffe: RFID-Etiketten, QR-Code, Barcode

T

Tack

Was bedeutet Tack bei Etiketten?

Tack ist die unmittelbare Klebkraft beim ersten Kontakt. Hotmelt hat hohen Tack, Acryl entwickelt Klebekraft über Zeit. Wichtig für automatische Etikettierung.

Hoher Tack: Sofortige Haftung, gut für schnelle Applikation

Niedriger Tack: Repositionierbar, Endhaftung erst nach Stunden

Verwandte Begriffe: Acrylklebstoff, Hotmelt-Klebstoff, Adhäsion

Thermodirektdruck

Was ist Thermodirektdruck?

Beim Thermodirektdruck erzeugt ein beheizter Druckkopf das Bild direkt auf hitzeempfindlichem Spezialpapier. Kein Farbband nötig, aber der Druck verblasst mit der Zeit.

Vorteile: Kostengünstig, kein Verbrauchsmaterial außer Etiketten

Nachteile: Nicht lichtbeständig, empfindlich gegen Hitze und Chemikalien

Ideal für: Versandetiketten, Kassenbons, kurzlebige Anwendungen

Verwandte Begriffe: Thermotransferdruck, Etikettendrucker, Barcode

Thermotransferdruck

Was ist Thermotransferdruck?

Ein beheizter Druckkopf schmilzt ein Farbband (Ribbon) und überträgt die Farbe auf das Etikett. Ribbon-Typen: Wachs (Papier), Wachs-Harz, Harz (Folien).

Wachs-Ribbon: Kostengünstig, für Papieretiketten

Harz-Ribbon: Kratzfest, chemikalienbeständig, für Folien

Ideal für: Barcodes, Seriennummern, Typenschilder

Verwandte Begriffe: Thermodirektdruck, Etikettendrucker, Abriebfestigkeit

Trapping

Was ist Trapping im Etikettendruck?

Trapping ist eine Druckvorstufen-Technik, bei der angrenzende Farben leicht überlappen. Das verhindert weiße Blitzer bei Passerschwankungen im Flexodruck.

Typischer Wert: 0,1-0,2 mm Überlappung

Regel: Hellere Farbe überlappt dunklere Farbe

Verwandte Begriffe: Passer, Flexodruck, CMYK

U

UV-Druck

Was ist UV-Druck bei Etiketten?

UV-Druck verwendet spezielle Farben, die durch UV-Licht sofort aushärten. Das Ergebnis: Hohe Abriebfestigkeit, brillante Farben und Bedruckbarkeit auf schwierigen Folien.

Vorteile: Sofort trocken, kratzfest, geruchsarm, auf vielen Materialien

Anwendungen: UV-Inkjet, UV-Flexodruck, UV-Offsetdruck

Verwandte Begriffe: Inkjet-Druck, Digitaldruck, Abriebfestigkeit

V

VOID-Folien

Was sind VOID-Folien?

VOID-Folien sind Sicherheitsfolien aus speziellem Folienmaterial, die beim Ablösen einen permanenten Rückstand (VOID-Schriftzug) hinterlassen. Für Garantiesiegel und Originalitätsnachweise.

Anwendungen: Garantiesiegel, Originalitätsnachweis, Diebstahlschutz

Sicherheitsetiketten bestellen

Verwandte Begriffe: Siegeletiketten, Folienmaterial

W

Begriffe zu Standbodenbeuteln gesucht?

Fachbegriffe rund um flexible Verpackungen, Doypacks und Verbundfolien finden Sie in unserem separaten Glossar:

Glossar Standbodenbeutel

Bewertung des Tages

"Wir haben Freiform-Etiketten bestellt mit einer konischen Form. Sehr guter Zuschnitt mit dem Laser ohne teure Werkzeugkosten."

- Neubert.A