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Produktinformationen "Permanenthaftende Etiketten"

Permanent haftende Etiketten: dauerhaft, stark, nicht mehr abzulösen

Permanent bedeutet: Das Etikett bleibt. Es lässt sich nicht zerstörungsfrei abziehen. Wer es entfernt, bekommt Kleberreste oder ein zerrissenes Etikett, meist beides.

Genau das ist gewollt. Bei Produktkennzeichnung, Typenschildern und Inventarnummern soll nichts wandern, verrutschen oder abfallen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Klebkraft 10 N pro 25 mm nach FTM9, gemessen als Anfangshaftung
  • Haftet auf Glas, Kunststoff, Metall, Papier und Karton
  • Volle Haftkraft nach etwa 24 Stunden
  • Auf Papier und Folie verfügbar
  • Ab 1 Stück, ohne Mindestmenge

Wie stark hält permanent?

Die Klebkraft wird nach der Finat Test Method 9 gemessen, kurz FTM9. Sie gibt an, wie viel Kraft nötig ist, um ein frisch aufgeklebtes Etikett wieder abzuziehen, in Newton pro 25 Millimeter Breite.

Kleber Klebkraft (FTM9) Wieder ablösbar
Permanent haftend 10 N / 25 mm Nein
Stark haftend 17 N / 25 mm Nein
Ablösbar 6 N / 25 mm Ja, rückstandsfrei

Ein Punkt, den viele übersehen: Der FTM9-Wert misst die Anfangshaftung, nicht die Endhaftung. Der Kleber fließt in den Stunden nach dem Aufkleben in die Mikrostruktur der Oberfläche ein und wird dabei deutlich stärker. Ein Etikett, das sich direkt nach dem Aufbringen noch verschieben lässt, sitzt am nächsten Tag fest.

Permanent oder stark haftend?

Beides ist dauerhaft, der Unterschied liegt im Untergrund.

Permanent reicht auf glatten, sauberen Oberflächen: Glas, glatter Kunststoff, Metall, beschichteter Karton. Das ist der Normalfall bei Produktetiketten, Flaschen, Dosen und Verpackungen.

Stark haftend brauchen Sie, wenn der Untergrund nicht mitspielt: raue oder strukturierte Kunststoffe, Recyclingkarton mit offener Faser, leicht ölige Bauteile, unbehandeltes Holz. Dort hebt ein permanenter Standardkleber nach ein paar Wochen an den Ecken ab.

Für den Tiefkühlbereich gibt es einen eigenen Kleber, der auch bei Minusgraden noch Haftung aufbaut. Alles dazu unter Tiefkühletiketten.

Wann permanent die falsche Wahl ist

Drei Fälle, in denen Sie besser zu einem anderen Kleber greifen.

Mehrweg und Pfand: Wenn die Verpackung gespült und neu befüllt wird, muss das Etikett rückstandsfrei abgehen. Dafür gibt es abwaschbare Kleber, die sich in der Waschstraße lösen.

Zeitlich begrenzte Kennzeichnung: Aktionspreise, Messehinweise, saisonale Etiketten. Hier sind ablösbare Etiketten die richtige Wahl, sie gehen sauber ab und hinterlassen nichts.

Überkleben eigener Etiketten: Wenn Sie später korrigieren wollen, ist ein permanentes Etikett unter einem permanenten Etikett unpraktisch. Besser ist ein blickdichtes Material, das den alten Aufdruck vollständig abdeckt.

Und wenn ein permanentes Etikett doch einmal runter muss: Wie das ohne Rückstände gelingt, steht im Ratgeber Etiketten entfernen.

Auf welchen Untergründen hält es?

Gut bis sehr gut: Glas, Metall, glatter Kunststoff wie PET-Flaschen oder PP-Dosen, beschichteter Karton, lackierte Oberflächen.

Kritisch: Recyclingkarton mit rauer Faser, strukturierte Kunststoffe, silikonisierte oder ölige Flächen, unbehandeltes Holz, sehr kalte Oberflächen.

Drei Regeln, die fast alle Haftungsprobleme vermeiden. Erstens: Die Fläche muss trocken, sauber und fettfrei sein. Zweitens: Der Untergrund sollte über fünf Grad warm sein, sonst wird der Kleber zäh und dringt nicht ein. Drittens: Nach dem Aufkleben andrücken und 24 Stunden Zeit lassen.

Material und Ausführung

Den permanenten Kleber gibt es auf Papier und auf Folie. Welches Obermaterial Sie brauchen, entscheidet die Umgebung, nicht der Kleber. Eine Gegenüberstellung finden Sie unter welches Material passt.

Grundsätzlich sind alle unsere Etiketten selbstklebend, mehr zu Aufbau und Trägermaterial unter Etiketten mit Haftkleber. Der Oberbegriff für alle Varianten lautet Klebeetiketten.

Für die maschinelle Verarbeitung liefern wir auf Etiketten auf Rolle, mit passendem Kern und Wickelrichtung.

Vor der Auflage testen

Ob ein Kleber zu Ihrem Untergrund passt, zeigt kein Datenblatt, sondern nur der Test. Materialmuster bestellen, auf das echte Produkt kleben, 24 Stunden warten, an der Ecke ziehen. Das ist die ganze Prüfung, und sie erspart im Zweifel eine komplette Auflage.

Häufige Fragen

Lassen sich permanente Etiketten wieder entfernen?

Nicht zerstörungsfrei. Mit Wärme und Lösemittel bekommt man sie ab, aber meist bleiben Kleberreste zurück oder das Etikett reißt.

Was ist der Unterschied zu stark haftend?

Stark haftend hat mit 17 N pro 25 mm eine deutlich höhere Klebkraft und ist für schwierige Untergründe gemacht. Permanent mit 10 N reicht auf glatten Flächen.

Warum hebt sich mein Etikett an den Ecken?

Meist passt der Kleber nicht zum Untergrund. Auf rauen oder öligen Flächen brauchen Sie den stark haftenden Kleber. Zweiter häufiger Grund: Das Etikett wurde auf eine zu kalte Oberfläche geklebt.

Halten permanente Etiketten im Tiefkühlbereich?

Nicht der Standardkleber. Unterhalb von etwa fünf Grad baut er keine Haftung mehr auf. Für Frost brauchen Sie einen Tiefkühlkleber.

Ab welcher Menge kann ich bestellen?

Ab 1 Stück, ohne Mindestmenge.

Alle Kleber und den Sofortpreis finden Sie unter Etiketten drucken.

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Bewertung des Tages

"Meinen letzen Winetiketten waren echt perfekt"

- Nitram Klunsche