24h / 48h Produktions-Service
Kostenloser Versand in DE
Lieferländer Europa + CH
Service-Hotline 09721 - 730 73616 (Mo–Fr 9–18:00)

TPO-Verbot 2025: Kosmetiketiketten und INCI jetzt korrekt anpassen und lieferfähig bleiben

TPO-Verbot 2025 – Kosmetiketiketten und INCI korrekt anpassen

Das TPO-Verbot betrifft Hersteller von UV-Gelen, Gel-Lacken, Buildern und Basecoats unmittelbar. Seit dem 1. September 2025 dürfen Produkte mit dem Photoinitiator TPO nicht mehr hergestellt, verkauft oder gewerblich angewendet werden.

Jede geänderte Rezeptur erfordert neue Etiketten und eine aktualisierte INCI-Liste. Genau hier entscheidet sich, ob Ihre Produkte weiterhin lieferfähig bleiben oder als nicht verkehrsfähig gelten.

Was ist TPO und warum ist der Stoff verboten?

TPO wurde in UV-härtenden Gelen und Nagellacken eingesetzt, um eine schnelle Aushärtung unter der Lampe zu ermöglichen. Die EU stuft den Stoff als gesundheitlich bedenklich ein und hat ihn als CMR-Stoff der Kategorie 1B eingestuft.

Seit September 2025 ist TPO in kosmetischen Produkten vollständig verboten. Hersteller müssen ihre Rezepturen anpassen und die Kennzeichnung entsprechend ändern. Für Anwender bleibt die Funktion der Produkte in der Regel unverändert.

Was bedeutet TPO: Kutzfassung!

TPO ist ein Photoinitiator. Er wird in UV-härtenden Gelen eingesetzt, damit diese besonders schnell aushärten.

Was ändert sich rechtlich?

Ab dem 1. September 2025 ist es in der EU untersagt, Produkte mit TPO zu verkaufen, weiterzugeben oder zu nutzen. Das gilt für gewerbliche und private Anwender. Auch Ware, die bereits vorhanden ist, fällt unter dieses Verbot.

Warum greift die EU ein?

TPO wurde als CMR-Stoff der Kategorie 1B eingestuft. Das heißt, der Stoff gilt als krebserzeugend, erbgutschädigend und fortpflanzungsschädigend. Daraus ergeben sich klare Risiken für Gesundheit und Umwelt.

Was heißt das konkret für Nagelstudios?

Du musst vollständig auf Produkte ohne TPO wechseln. Plane Tests ein, denn TPO-freie Gele können sich beim Auftragen und bei der Aushärtung anders verhalten.

Wo bekommst du verlässliche Infos?

Prüfe die Angaben der Hersteller, lies die Etiketten und frage aktiv bei deinen Lieferanten nach. Rechtliche Details findest du in der EU-Verordnung (EU) 2025/877.

Wie gehst du mit vorhandenen Produkten um?

TPO-haltige Produkte dürfen weder verwendet noch weitergegeben werden, auch nicht kostenlos. Kläre mit den zuständigen Behörden vor Ort, wie die fachgerechte Entsorgung erfolgen muss.

Das Wichtigste zum TPO-Verbot für Ihre Kosmetiketiketten

TPO steht für Trimethylbenzoyl Diphenylphosphine Oxide. Sobald dieser Stoff aus der Rezeptur entfernt wird, ist eine neue INCI-Deklaration Pflicht. Der alte INCI-Name darf auf keinem Etikett mehr erscheinen.

Bei etiketten-drucken.de bestellen Sie Kosmetiketiketten ab 1 Stück. Die Produktion erfolgt innerhalb weniger Werktage oder auf Wunsch in der 48h-Express-Produktion.

Warum das TPO-Verbot direkte Auswirkungen auf Ihre Kennzeichnung hat

Rechtsgrundlage sind die Verordnung (EU) 2025/877 sowie die EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009. Jede Änderung der Rezeptur muss auf Etikett und Verpackung korrekt abgebildet werden.

Neue Photoinitiatoren wie Ethyl Trimethylbenzoyl Phenylphosphinate (TPO-L) müssen vollständig und exakt angegeben werden. Eine falsche INCI reicht aus, damit ein Produkt als nicht konform gilt.

Abverkaufsverbot und Haftung richtig einordnen

Das TPO-Verbot gilt ohne Übergangsfrist. Produkte mit TPO dürfen weder abverkauft noch weitergegeben werden.

In der Praxis zählt bei Kontrollen nur eines: Passt die Kennzeichnung zur Rezeptur oder nicht.

Diese Angaben müssen Sie nach dem TPO-Verbot anpassen

  1. INCI-Liste: TPO entfernen, neue Photoinitiatoren eintragen
  2. Chargennummer: Neue Rezeptur, neue Charge
  3. Gefahrenkennzeichnung: CLP-Angaben prüfen
  4. Produktname: Falls er auf die alte Rezeptur verweist

Die INCI-Deklaration muss vollständig, korrekt und dauerhaft lesbar sein. Für umfangreiche Stofflisten eignen sich Booklet-Etiketten.

Checkliste: Kosmetiketiketten ohne Verzögerung anpassen

  1. Produkte prüfen: Wo wurde TPO eingesetzt?
  2. Rezeptur abstimmen: In den meisten Fällen erfolgt der Wechsel auf TPO-L
  3. Neue INCI-Liste erstellen
  4. Druckdaten aktualisieren
  5. Restbestände bewerten: Überkleben oder Neudruck?
  6. Lieferzeiten planen
  7. Bestellung auslösen

Überkleber als schnelle Lösung

Wenn Ihre Produkte bereits TPO-frei sind, die Verpackung aber noch nicht passt, können blickdichte Überkleber sofort helfen. Der alte Text scheint nicht durch, die Haftung bleibt stabil.

Geeignete Materialien

  1. Weiße PP-Folie
  2. Permanentklebstoff
  3. Laminierung gegen Chemikalien

TPO-L als Ersatz: Kennzeichnung korrekt umsetzen

Stoff INCI-Bezeichnung CAS-Nummer Status
TPO Trimethylbenzoyl Diphenylphosphine Oxide 75980-60-8 Verboten
TPO-L Ethyl Trimethylbenzoyl Phenylphosphinate 84434-11-7 Erlaubt


Jetzt Kosmetiketiketten kalkulieren

 

Bewertung des Tages

"Achtung das war ja der Hammer ich habe 12 Etiketten Versionen je 500 Stück bestellt. Und die Etiketten sind alle pünktlich angekommen. Und jetzt der Hammer ich habe erst um 14 Uhr die Druckdaten hochgeladen"

- Kerller