Druckdaten, Formatvorlage und Materialdatenblätter für Verpackungen
Sie möchten Standbodenbeutel, Flachbeutel oder Blockbodenbeutel bedrucken lassen? Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Druckdaten richtig anlegen. Laden Sie unsere Datenblätter, Formatvorlagen und Materialdatenblätter herunter und platzieren Sie Ihr Design passgenau.
Wir zeigen Ihnen alle wichtigen Schritte: von Beschnittzugabe und Auflösung über Siegelzonen bis zum korrekten Farbprofil. Bei transparenten oder metallischen Folien erklären wir, wie Sie den Weißdruck korrekt anlegen. Unser kostenloser Datencheck prüft Ihre Dateien vor der Produktion, damit alles auf Anhieb sitzt.
Druckdaten für Verpackungen richtig erstellen
Hier finden Sie alle PDF-Vorlagen für Standbodenbeutel, Flachbeutel und Blockbodenbeutel. Die Templates zeigen exakt, wo Zipper, Ventil und Siegelbereiche liegen. So platzieren Sie Ihr Design sauber und vermeiden spätere Korrekturen.
Standbodenbeutel
PDF-Vorlagen für Standbodenbeutel. Bitte beachten Sie Zipper-, Ventil- und Siegelbereiche. Die Vorlagen zeigen alle relevanten Zonen.
Flachbeutel
Templates für Flachbeutel. Bitte beachten Sie die Siegelzonen an allen vier Seiten. Die PDF-Vorlagen zeigen alle relevanten Bereiche.
Wie lege ich meine Druckdaten für Verpackungen richtig an?
Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Druckdaten für Standbodenbeutel, Flachbeutel und Blockbodenbeutel richtig anlegen.
Übersicht aller Anforderungen zur Erstellung Ihrer Druckdaten:
1. Kurzübersicht 2. Beschnittzugabe, Auflösung und Sicherheitsabstand 3. Druckdaten hochladen 4. Formatvorlagen verwenden
5. Weißdruck richtig anlegen 6. Siegelzonen beachten 7. Beutelarten und ihre Besonderheiten
8. Kostenlose Datenprüfung, was prüfen wir 9. ICC-Farbprofile richtig einsetzen
Kurzübersicht Verpackungen
1. Nur PDF-Format verwenden.
2. Farbraum: CMYK (4c), RGB wird automatisch konvertiert.
3. Auflösung der Druckdaten: mindestens 300 dpi in Originalgröße.
4. Farbauftrag maximal 300% aller Druckfarben (CMYK).
5. PDF-Dateien im Standard PDF/X-1a bis X4 erstellen.
6. Schriften in Pfade umwandeln oder einbetten, Mindestgröße 6 pt.
7. Linienstärke: mind. 0,09 mm, bei negativen Linien mind. 0,18 mm.
8. Siegelzonen und Beschnitt im Template beachten.
Nutzen Sie unsere Formatvorlagen, um Ihre Druckdaten korrekt anzulegen. Die Vorlagen enthalten alle relevanten Zonen wie Siegelbereiche, Beschnitt und Sicherheitsabstände.
Beschnittzugabe, Auflösung und Sicherheitsabstand
Erstellen Sie Ihre Datei im Maßstab 1:1 und beachten Sie die Vorgaben in unseren Formatvorlagen. Die Siegelzonen und Beschnittzugaben sind dort bereits eingezeichnet.
Beschnittzugabe: Bereich, der über das Endformat hinausgeht. Nach der Produktion wird dieser Bereich versiegelt oder abgeschnitten.
Sicherheitsabstand: Bereich innerhalb des sichtbaren Formats ohne wichtige Designelemente, um sicherzustellen, dass nichts in die Siegelzone gerät.
Farbmodus: CMYK-Farbraum ist erforderlich. RGB-Farben werden automatisch in CMYK konvertiert, wodurch es zu Farbveränderungen kommen kann. Artikel zum Thema RGB und CMYK, die Farbmodelle und die Unterschiede
Auflösung: Ideale Mindestauflösung für den Druck: 300 dpi. Schriften: Alle Schriften müssen in Pfade umgewandelt oder im PDF eingebettet sein. Die minimale Schriftgröße beträgt 6 pt.
Druckdaten hochladen
1. Laden Sie Ihre Druckdaten direkt bei der Bestellung hoch.
2. Kein Upload bei Bestellung? Kein Problem! Unser System sendet Ihnen eine Upload-Plattform per E-Mail.
3. Verschiedene Versionen in einer Bestellung? Übertragen Sie eine Multi-PDF, z. B. mit dem Adobe PDF-Merge-Tool.
Formatvorlagen verwenden
Für jede Beutelgröße stellen wir Ihnen passende Formatvorlagen zur Verfügung. Diese enthalten alle wichtigen Informationen:
1. Siegelzonen (nicht bedruckbar)
2. Sicherheitsabstände
3. Beschnittzugaben
4. Druckbereich
Laden Sie die Vorlage für Ihre gewünschte Beutelgröße herunter und platzieren Sie Ihr Design innerhalb der markierten Bereiche.
Weißdruck richtig anlegen
Bei transparenten oder metallischen Folien ist Weißdruck erforderlich, damit Ihre Farben deckend und leuchtend erscheinen.
Weißdruck wird als Sonderfarbe "White" (z. B. in 30 % Cyan) definiert und auf überdrucken gestellt. Für eine korrekte Darstellung nutzen Sie die Überdruckenvorschau in Adobe Acrobat Professional.

Spezielle Druckdaten für den Weißdruck bei Verpackungen:
Abbildung Nr 1: Silberfolie metallic, vollflächig bedruckbar mit Weißdruck.
Abbildung Nr 2: Transparenz-Folie, vollflächig bedruckbar mit Weißdruck.
Abbildung Nr 3: PP-Folie weiß, vollflächig bedruckbar.
Siegelzonen beachten
Jede Verpackung hat Siegelzonen, die für die Produktion benötigt werden. Diese Bereiche dürfen nicht bedruckt werden, da hier die Folie versiegelt wird.
Wichtig: Platzieren Sie keine wichtigen Designelemente wie Logos, Texte oder Produktbilder in den Siegelzonen. Diese Bereiche sind in unseren Formatvorlagen klar markiert.
Die Siegelzonen variieren je nach Beutelart und Größe. Halten Sie sich an die Vorgaben in den Formatvorlagen.
Beutelarten und ihre Besonderheiten
Standbodenbeutel (Doypack)
Der Klassiker unter den flexiblen Verpackungen. Steht selbstständig im Regal dank des stabilen Bodens. Siegelzonen an den Seiten und am Boden beachten.
Flachbeutel
Ideal für flache Produkte oder als Nachfüllverpackung. Siegelzonen an allen vier Seiten. Einfache Gestaltung, da keine Faltkanten zu beachten sind.
Blockbodenbeutel
Bietet maximales Volumen und eine große Präsentationsfläche. Siegelzonen am Boden und an der Oberseite. Beachten Sie die Seitenfalten bei der Gestaltung.
Datenprüfung - Datencheck-Allgemein
Basis-Datencheck kostenlos: Wir prüfen Ihre Druckdaten auf Dateidefekte, Passwortschutz, Seitenmaße, eingebettete Schriften, richtige Seitenzahl, und Farbkanäle.
Keine Prüfung von Rechtschreib- oder Satzfehlern! Bei Nichtbeachtung unserer Datenvorgaben übernehmen wir keine Haftung für das Druckergebnis.
ICC-Farbprofile richtig einsetzen
Für ein sauberes Druckergebnis ist das richtige Farbprofil entscheidend. Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise je nach verwendeter Software.
| Programm | Anleitung | Upload-Hinweis |
|---|---|---|
| Adobe InDesign | Datei → Exportieren → Adobe PDF. Farbkonvertierung auf In Zielprofil konvertieren setzen. Zielprofil auswählen. Profil einschließen aktivieren. |
PDF mit eingebettetem ICC-Farbprofil hochladen. Empfohlen: ISO Coated v2 300% oder PSO Uncoated v3. |
| Adobe Photoshop | Bearbeiten → Farbeinstellungen. CMYK-Arbeitsfarbraum festlegen. Beim Speichern als PDF ICC-Profil einbetten aktivieren. |
PDF mit eingebettetem ICC-Farbprofil hochladen. |
| Canva | Download als PDF Druck auswählen. CMYK aktivieren. Keine weiteren Farbeinstellungen ändern. |
Canva unterstützt keine ICC-Farbprofile. Farbkonvertierung erfolgt im Druckprozess. |
| Offset-Profile (CMYK) | PSO Coated v3 (FOGRA51) für gestrichene Papiere PSO Uncoated v3 (FOGRA52) für ungestrichene Naturpapiere |
PSO Coated v3 herunterladen PSO Uncoated v3 herunterladen |
Die benötigten ICC-Farbprofile können Sie kostenlos bei der European Color Initiative herunterladen. Dort finden Sie die gängigen Standardprofile für den professionellen Druck.
Bewertung des Tages
"Wir haben Freiform-Etiketten bestellt mit einer konischen Form. Sehr guter Zuschnitt mit dem Laser ohne teure Werkzeugkosten."
- Neubert.A